Förderung künstlicher Besamung

Gemäß Kärntner Tierzuchtgesetz 2008 – K-TZG 2008 § 21 Abs. 2 haben Gemeinden im Rahmen des Rechts der Europäischen Union über De-minimis-Beihilfen im Agrarsektor landwirtschaftlichen Betrieben einen Beitrag in der Höhe von € 4,50 je Samenportion zu den Samenkosten für die künstliche Besamung zu leisten. Mit Beschluss des Gemeinderates der Gemeinde Neuhaus wurde dieser Beitrag auf € 10,00 je Samenportion erhöht.

Die Landwirte können daher bis zum 31. März 2017 beim Gemeindeamt unter Vorlage der Besamungsscheine den entsprechenden Förderantrag für das Förderjahr 2016 stellen.

Bei der künstlichen Besamung der Rinder ist der Besamungsschein für die Förderung notwendig, bei den Schweinen muss aber zusätzlich die korrespondierende Rechnung (inkl. der Zahlungsbestätigung) vorgelegt werden. Diese Verpflichtung gilt nicht für die künstliche Besamung im Rahmen der Pferdezucht.

Bitte um Einhaltung der Frist - später eingebrachte Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden!