Kastration von Katzen

Eine einzige nichtkastrierte Katze kann in 5 Jahren 12.680 Nachkommen produzieren!  

Diese Fähigkeit zur lawinenartigen Vermehrung gelingt durch eine außerordentlich hohe Fruchtbarkeit dieser Tierart. Etwa ab dem 7. Lebensmonat wirft eine Katze bis zu 3mal pro Jahr ca. 4 Katzenwelpen. Laufende Würfe erfolgen bis zu ihrem natürlichen Lebensende mit bis zu 20 Jahren. Nicht an Menschen gewöhnte Katzen lassen sich von Menschen nicht berühren und bekommen ebensolche scheuen Nachkommen.   

Aus diesem Grund gilt in Österreich eine Kastrationspflicht von Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie. Ausgenommen sind nur gemeldete Katzenzuchten.

Bei einer Katzenkastration werden die Eierstöcke bzw. die Hoden entfernt. Die Tiere werden insgesamt gesünder, schöner und erreichen ein höheres Lebensalter. Die Lust Schadnager zu bekämpfen bleibt jedoch erhalten.

Argumente für die Kastration von Katzen:

  •  Keine lawinenartige Nachkommenschaft
  •  Keine Verantwortung für diese Nachkommen
  •  Keine Verantwortung für die Gewöhnung der Katzenwelpen an den Menschen
  •  Größere Widerstandskraft kastrierter Tiere
  •  deutlich höhere Lebenserwartung kastrierter Tiere
  •  Keine Probleme durch scheue Streunertiere
  •  Keine Belästigung von Menschen durch Kot, Harn, Lärm und den Anblick kranker Tiere
  •  Verringertes Erkrankungsrisiko von Menschen durch von Katzen übertragbare Krankheiten
  •  Verringertes Erkrankungsrisiko von Nutztieren durch von Katzen übertragbare Krankheiten
  •  Verringerte Ausbreitung von Katzenkrankheiten
  •  Verringerte negative Auswirkungen auf das Ökosystem
  •  Nur zahme, gesunde und damit ästhetische Katzen sind eine Zier für Haus und Hof