Rauchmelder-Pflicht in Kärnten ab Oktober 2012

Rauchmelder

Laut neuer Bauordnung müssen in Kärnten ab 1. Oktober 2012 alle Neubauten mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden. In bestehenden Häusern und Wohnungen sind diese bis 30. Juni 2013 einzubauen.

Bei einem Wohnungsbrand sind nicht nur die Flammen lebensbedrohend, sondern vor allem der giftige Brandrauch, der sich blitzschnell in den Räumen ausbreitet.
Rauchwarnmelder können in diesem Falle zu Lebensrettern werden. Der laute Alarm warnt bereits im Entstehungsstadium des Brandes vor der drohenden Gefahr, ermöglicht eine rasche Flucht und die Bekämpfung des Brandes. Diese Warnfunktion ist vor allem in der Nacht von größter Bedeutung.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen muss in jedem Aufenthaltsraum (Wohnraum) sowie im Fluchtweg (Flur) ein Rauchwarnmelder an der Decke angebracht werden. Ausgenommen sind die Küche (hier würden zu oft Fehlalarme entstehen), Abstellräume und Sanitärräume.
In Wohnküchen (kombinierte, offene Küche mit Wohnzimmer) ist aber ein Rauchwarnmelder zu montieren – im Wohnbereich, möglichst weit entfernt vom Kochbereich.
 
Wichtige Kriterien, die man beim Kauf eines Rauchmelders beachten soll:

  • Prüfzeichen: Rauchwarnmelder müssen der ÖNORM EN 14604 entsprechen.
  • Rauchwarnmelder sind regelmäßig auf Ihre Funktion zu überprüfen. Achten Sie daher auf möglichst lange Prüfintervalle.
  • Leicht bedienbarer Testknopf, der jederzeit eine einfache Funktionsüberprüfung ermöglicht.
  • Warnfunktion, sobald ein Batteriewechsel nötig ist.
  • Einfache Montagemöglichkeit und Gebrauchsanleitung.

Rauchwarnmelder bekommt man in den meisten Baumärkten, im Elektofachhandel und auf etlichen Einkaufsplattformen im Internet.